Türschild selbst drucken statt gravieren lassen
Ein graviertes Türschild kostet im Laden oder online schnell 20 bis 40 Euro und kommt nach ein paar Tagen. Gedruckt sind es 10 bis 25 Gramm Filament und eine bis zwei Stunden Druckzeit. Der eigentliche Aufwand lag bisher in der Datei: ohne CAD-Kenntnisse gab es kein Modell mit dem eigenen Namen.
Hier tippst du den Namen, wählst eine Schrift und siehst das Schild sofort in 3D. Dicke, Schriftgröße, Buchstabenabstand und Kantenrundung stellst du mit Reglern ein, bis es passt. Die Datei entsteht im Browser und geht ohne Reparatur in jeden Slicer.
Für einen Anhänger mit Namen gibt es eine eigene Seite: Schlüsselanhänger selbst gestalten. Und wenn es um Schrift für den 3D-Druck im Allgemeinen geht: 3D-Schrift-Generator.
Zweifarbig drucken: Rand, Symbol und 3MF
Ein Namensschild lebt vom Kontrast. Am saubersten bekommst du ihn mit zwei Filamenten statt mit Farbe, und der Generator baut das Modell so auf, dass das mit jedem Drucker funktioniert:
- Rand: eine Platte in der Form der Schrift, nur breiter. Sie liegt unten, die Buchstaben sitzen darauf. Mit „Randabsenkung" bestimmst du, wie weit die Schrift über den Rand hinausragt.
- Symbol als Platte: ein Herz oder Kranz mittig hinter dem Text, in eigener Farbe. Auch hier liegt die Platte komplett unter der Schrift.
- Symbol daneben: links, rechts, oben oder unten, in derselben oder einer eigenen Farbe.
Mit AMS, MMU oder einem Werkzeugwechsler lädst du die 3MF, und der Slicer zeigt Schrift, Rand und Symbol als getrennte Teile. Mit einer einzelnen Düse setzt du eine Pause auf der Höhe, an der die Schrift beginnt, und wechselst einmal das Filament. Weil alles darunter einfarbig ist, gibt es keine Schicht mit zwei Farben.